Feng Shui Katharina von der Wöste

Feng Shui – Viel mehr als eine esoterische Mode

Seit mehr ca. 20 Jahren boomt Feng Shui. In dieser Zeit haben rund 300 Bücher zum Thema mehr als drei Millionen Leser im deutschsprachigen Raum gefunden. Wir hören davon in Talk-Shows, lesen darüber in Zeitschriften und Zeitungen und sogar Volkshochschulen auf dem Land bieten Seminare wie „Der Weg des Chi“ an. Jetzt hat also so ziemlich jeder von dieser chinesischen Beobachtungswissenschaft gehört. – Aber jeder etwas anderes. Denn der Markt ist überschwemmt von seltsamen Schulen mit Alleinvertretungsanspruch, selbsternannten Gurus und Großmeistern und rund 3000 Beratern mit oft sehr zweifelhaften Qualifikationen. Und es rätseln die Interessierten: Was ist denn nun Feng Shui wirklich?   

Vor einer Antwort jenseits von Schulen, Sekten und Gurus schauen wir uns einige der „Lehrmeinungen“ und Methoden  an, die auf dem Feng Shui-Markt so angeboten werden. Um die Harmonie ins Fließen zu bringen, bedient man sich  dreibeiniger Frösche, ausgesprochen beliebt sind ebenfalls  Bambusflöten, Spiralen und Bagua-Spiegel aus Plastik. Und als reiche das noch nicht aus, empfehlen orthodoxe Berater auch noch, bloß darauf zu achten, dass etwa die Haustüren um Himmels Willen nicht in die „Richtung des Todes“ weisen und Ecken in unserem Heim zu meiden, wo die „fünf Geister“ ihr Unwesen treiben. Natürlich gilt es auch, chinesische Harmoniemaße zu beachten. Sind Fenster und Türen  im „ungünstigen Bereich“, werden sie mit Klebestreifen abgeklebt. Man fahndet nach Massengräbern auf dem Grundstück und legt gerne auch schon mal eine Hundeleine um einen Hochspannungsmast, auf dass der Elektrosmog „gefangen“ wird.     

Wer das mitverfolgt hat, den wundert es nicht, dass viele Menschen Feng Shui inzwischen als absurden Aberglauben abtun, dass kritische Journalisten sich ungehemmt lustig machen – und die Kirchen die Harmonielehre als „unvereinbar mit dem christlichen Glauben“ betrachten. Wenn dererlei „Analysen“  wirklich die Essenz von Feng Shui wären, hätten sie alle Recht.

Nur: Feng Shui ist anders. Es geht eben nicht darum, eher fragwürdiges asiatisches Kunsthandwerk in Firmen und Wohnungen zu verteilen – sondern um nichts weniger als ein Welterbe. Denn die Essenz des Feng Shui beschreibt universelle Gesetzmäßigkeiten, die überall auf der Welt wirksam sind. Auch bei uns in Europa. Warum aber kommt dieses Wissen im asiatischen Gewand zu uns? Nun: Kein anderes Volk der Erde hat seine Naturbeobachtungen über Jahrtausende so lückenlos aufgezeichnet wie die Chinesen.

Im Lauf der Zeit aber wurde dieses Urwissen vielschichtig interpretiert – und gebar zahlreiche Theorien und Methoden. Viele Schulen entstanden, die ihren Weg als den allein Selig machenden anpriesen. Mit der Folge, dass die wahre Essenz des Feng Shui überdeckt oder gar ganz in Vergessenheit geriet.  Hier hat vor mehr als 16 Jahren das Deutsche Feng Shui Instutut angesetzt, bei dem ich, die Autorin/der Autor, meine Ausbildung als Feng Shui Consultat absolviert haben. Die beiden Leiter, Katrin Martin und Thomas Fröhling, empfanden vor Jahren selbst die Schulen und ihre selbsternannten Meister als widersprüchlich, ja: oft sogar skurril. Was tun? Der Sache auf den Grund gehen und Quellenmaterial studieren! Diese Arbeit ermöglichte es ihnen, das Urwissen  – das bislang von in China gewachsenen Traditionen verdeckt war – freizulegen,   und dann konsequent in unsere westliche Kultur zu übertragen!  Nach Jahren der Forschung schrieben sie das erste Buch („Wohnen mit Feng Shui“, Goldmann Verlag) zum Thema in Deutschland und es war dann Katrin Martin, die vor dreizehn Jahren das „Deutsche Feng Shui Institut“ (DFSI) gründete. Die Leiterin, wie auch die Absolventen des DFSI, fühlen sich keinem Meister, sondern der Harmonielehre Feng Shui verpflichtet, die heute so viele Menschen anzieht.

Denn was macht die Faszination von Feng Shui aus? Nun, diese Lehre gibt Antworten auf drängende Fragen: ganz unterschiedlicher Art: Wie gelingt es, über gezielte Raumgestaltung nicht nur Wohnungen zu harmonisieren, sondern auch – als ein Beispiel –  schulische Leistungen der Kinder des Hauses messbar zu fördern; wo und wie baue ich meine Firma auf, um erfolgreich am Markt zu agieren, warum und wie bringe ich Farbe in Krankenhäuser und Altenstätten?

Ohne Zweifel: Feng Shui ist von einer esoterischen Mode zu einem ernst zu nehmenden Thema überall in der Gesellschaft geworden. Und das sehen inzwischen nicht nur sensible Alternative so, sondern auch knallharte Geschäftsleute. Die Chase Manhattan Bank etwa wurde ebenso wie die Body-Shop-Kette nach Feng Shui gestaltet. Und auch in Deutschland öffnen sich nicht nur immer mehr Privatleute, sondern auch Geschäftsleute und Manager dieser Lehre. Und zwar aus einem sehr einfachen Grund: Weil sie funktioniert…

Katharina von der Wöste ist Feng Shui-Consultat, ausgebildet vom Deutschen Feng Shui Institut (DFSI) in Freiburg. Das DFSI arbeitet schulübergreifend und orientiert sich am Kern dieser Harmonielehre, der multikulturell ist und sich daher bruchlos in unsere westliche Welt übertragen lässt. 

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Katharina von der Wöste

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Feng SHui Beraterin und Künstlerin aus Überzeugung. Denn schöne Architektur und tolles Wohndesign alleine machen noch kein zu Hause zum Wohlfühlort. Erkennen und nutzen, was die Natur, die Umgebung, wir selbst uns geben können .

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