Glossar

Chi

Bezeichnet die Energie, die in allem fließt; Das Wesentliche, das Wesen. Im Sanskrit nennt man sie Prana, in unserem Verständnis würden wir sie mit „heiliger Geist“ umschreiben.

Chi ist die  grundlegende, vitalisierende Kraft, die  mäandernd, stetig fließt. Diese Kraft ist der Energiespender von Orten, Räumen und Lebewesen. Unsichtbar und dennoch  spürbar begleitet sie uns. 

Die Yin und Yang Theorie stammt aus dem Taoismus und ist unter dem Gelehrten Zoy Yan erstmals systematisiert worden. Das System, in dem sich das Chi fortbewegt. Es verdeutlicht die immerwährende Wandlung und Bewegung aller Dinge, sowohl materiell als auch geistig.

Yin und Yang symbolisieren das Gleichgewicht zweier Gegenspieler, die aus derselben Quelle Stammen, zwei Seiten eines Ganzen spiegeln, sich gegenseitig erzeugen, nur im ständigen Wechselspiel existieren, einander bedingen und nie absolut sind. Kein starres System, sondern ein bewegliches, dessen Harmonie Ziel des  Weges des Fung Shui ist.

yin und yang

Fünf Elemente

Die Theorie der fünf Elemente stützt sich auf die Schöpfungsgesetze der Natur. Diese zeichnen sich dort in ihren zyklischen Veränderungen ab und lassen sich daher auf den Menschen, der ein Bestandteil dieses archaischen Systems ist, übertragen. 

Man unterscheidet fünf Wandlungsphasen der Elemente, denen zur symbolischen Abstraktion die Begriffe Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall zugeordnet werden.  Sie sind die „Gehweise“, die Gesetzte des Werdens und Vergehens für alle materiellen und unsichtbaren Erscheinungen. Im Feng Shui werden diese Wandlungsprinzipien im Wesentlichen auf folgende Bereiche übertragen:

Himmelsrichtungen, Jahreszeiten, Formen, Farben, Materialien, Emotionen, Organe, Geschmacksrichtungen, Familienmitglieder. Hier wird die starke Verbindung von Körper und Geist deutlich, die nur in ihrem Wechselspiel zu verstehen ist. Sie findet sich ebenso in der TCM wieder.

Das Bagua ist das Instrumentarium im Feng Shui, welches die Analogien der acht Trigramme auf vertikaler und horizontaler Ebene verbindet. Es zeigt die Entsprechungen der elementaren Lebensfragen des Menschen, die Himmelsrichtungen, die Jahreszeiten, die Naturerscheinungen, die Elemente und deren Ausprägung in Farbe und Form.

Bagua

Acht Trigramme

Die acht Trigramme beschreiben die Wandlungsphasen des  Wechselspiels von Yin und Yang.

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Energieflusspunkte sind die Akkupunkturkarte des Raumes. Sie sind die sichtbaren Anhaltspunkte, des mäanderden Chis und machen den Energiefluss deutlich

Energieflusspunkte

Feng Shui

Feng Shui beruht auf den Schöpfungsgesetzten der Natur. Seine Grundlage ist die chinesische Philosophie, die seit Jahrhunderten überliefert ist. Ihr Ursprung liegt im Taoismus, der sich mit der Ergründung der natürlichen Gesetzmäßigkeiten und Energien, die diese hervorbringen, auseinandersetzt.

Das Ziel von Feng Shui ist das nutzbar machen der unsichtbaren Schöpfungsenergien für den Menschen und diese auf eine erfahrbare Ebene zu übertragen: Räumlich sichtbar und spürbar. Das Haus und seine Innenräume werden als Mikrokosmos im Makrokosmos gesehen, der durch seine unmittelbare Resonanz mit den Umgebungsenergien bewusst genutzt wird, um den Menschen in diesem Gefüge best möglich zu positionieren; ihn in seinem Streben zu fördern. 

Feng Shui erkennt die Anlagen, die ein Mensch durch seine Gene (Talente und Fähigkeiten)  und seine Erfahrunguen in seinem Umfeld inne hat, und schafft in diesem Bewussstein die Möglichkeit die Verhaltensweisen und Einstellungen im Leben selbst zu steuern. Der Mensch bestimmt sein Handeln.

Im individuellen Feng Shui werden diese Potentiale in Form des individuellen Elementarbedarfs (TCM), der Kua Zahl und der chinesischen Astrologie benannt. Diese Rückschlüsse über das Wirken der fünf Elemente, körperlich und seelisch, können über die äußere Gestaltung des Umfeldes ganzheitlich harmonisiert werden.

Eine weitere Analyseebene im individuellen Feng Shui stellt  die Formulierung des persönlichen Ziels dar, welches nach der Bagua-Analyse aktiviert werden kann. Dazu stehen Heilmittel wie Edelsteine, Räuchern, Planetentöne, Düfte, Statuen, Bilder o.ä zur Verfügung.

 

Individuelles Feng Shui

Kua Zahl

Die Kua Zahl oder Trigrammzahl bestimmt die Zeitqualität von der ein Mensch zum Zeitpunkt seiner Geburt beeinflusst wird. Ihre Richtungsqualitäten werden im individuellen Feng Shui zur Ausrichtung der wichtigsten Tätigkeiten im Raum genutzt.

Die Kua Zahl gibt zudem an, wie ein Haus auf den Menschen wirken kann. Sie symbolisiert das Potential unserer Entfaltungsmöglichkeiten.

Da Feng Shui die Zeit als ein zyklisches System erfasst, widerholen sich die 12 Tierkreiszeichen des Zodiakus. Jedes Mondjahr steht unter dem Einfluss eines der Tierkreiszeichen.

 Auch hier hat die Naturbeobachtung gezeigt, dass sich Energiebewegungen zyklisch, in Mustern, im Außen widerspiegeln. Der Mensch als Teils dieses Systems ist diesen Einflüssen ab dem Zeitpunkt seiner Geburt ausgesetzt und entwickelt so bestimmt persönliche Merkmale. Daher steht jedes Mondjahr mit seinem Tierkreiszeichen unter dem Einfluss eines der fünf Elemente und bestimmt so wesentlich das Wesen des in diesem Jahr geborenen Menschen.

Chinesische Astrologie